AK Antifaschismus Groß-Gerau http://akagg.blogsport.de Thu, 16 Jan 2014 18:18:15 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Veranstaltungstipps http://akagg.blogsport.de/2014/01/16/veranstaltungstipps-januarfebruar/ http://akagg.blogsport.de/2014/01/16/veranstaltungstipps-januarfebruar/#comments Thu, 16 Jan 2014 18:16:49 +0000 Administrator Termine http://akagg.blogsport.de/2014/01/16/veranstaltungstipps-januarfebruar/ 20.01, 18:30, DGB-Haus Darmstadt: Vortrag: „Die ‚Alternative für Deutschland‘ – eine neue rechtspopulistische Partei?“

29.01, 18:15, Cafe KoZ Frankfurt: Vortrag: „Antisemitismus nach Auschwitz“

12.02, 18:30, Schlosskeller Darmstadt: Vortrag: „Neidgeschrei, Antisemitismus, Sexualität“

25.02, tba, Frankfurt: Vortrag: „‚Casa Pound‘-Bewegung. Mussolinis Erben“

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Veranstaltungstipps Oktober http://akagg.blogsport.de/2013/10/15/veranstaltungstipps-oktober/ http://akagg.blogsport.de/2013/10/15/veranstaltungstipps-oktober/#comments Tue, 15 Oct 2013 18:06:16 +0000 Administrator Termine http://akagg.blogsport.de/2013/10/15/veranstaltungstipps-oktober/ 21.10, 19 Uhr, Türkisches Volkshaus e.V., FFM: Vortrag: Neonazistische Mobilmachung im Zuge der Krise. Der Aufstieg der Nazipartei Goldene Morgenröte in Griechenland

24.10,?,?, FFM: Vortrag mit Joachim Bruhn: Adolf Hitler, der unmittelbar allgemeine Deutsche

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Bibliser Verhältnisse abschalten! Nazistrukturen den Saft abdrehen! http://akagg.blogsport.de/2013/09/05/bibliser-verhaeltnisse-abschalten-nazistrukturen-den-saft-abdrehen/ http://akagg.blogsport.de/2013/09/05/bibliser-verhaeltnisse-abschalten-nazistrukturen-den-saft-abdrehen/#comments Thu, 05 Sep 2013 10:58:46 +0000 Administrator Allgemein Termine Nazis http://akagg.blogsport.de/2013/09/05/bibliser-verhaeltnisse-abschalten-nazistrukturen-den-saft-abdrehen/ „Aufruf zur linksradikalen Beteiligung an der Antinazi-Demonstration in Biblis

14.09.2013 / Beginn 12:15 Uhr / Biblis Bahnhof

Passend zu der vorherrschenden Lokalpolitik in Biblis findet jedes Jahr das Gurkenfest statt, dass genauso unspektakulär ist wie der Name klingt. Das eigentliche Gurkenfest in Biblis ist die Lokalpolitik, die nun vor der Bürgermeisterwahl entdeckt hat, dass Biblis ein tiefgreifendes Naziproblem hat. Obwohl sie schon seit 2010 in Biblis aktiv ist, wollen die Lokalpolitiker*innen erst jetzt entdeckt haben, dass einer der aktivsten Nazigruppen in Hessen hier ihre „Homezone“ hat, die „Nationalen Sozialisten Ried“ (NSR).

Zahlreiche einschlägige Schmierereien „zieren“ die Stadt, so wird man am Bahnhof mit „Rotfront verrecke“ begrüßt. Die Bibliser Gruppe ist maßgeblich am hessenweiten Neonazinetzwerk „Freies Netz Hessen“ (FN Hessen) beteiligt. So hat sich die Gruppe beispielsweise massiv an der bislang größten Kampagne des FN Hessen beteiligt, der sogenannten „Israel Mordet!“-Kampagne. Im Rahmen dieser antisemitischen Kampagne wurden massenhaft Sticker in verschiedensten Teilen Hessens verklebt, unter anderem auch über Stolpersteine von jüdischen Menschen, die durch das NS-Regime ermordet wurden. Darüber hinaus versucht die Gruppe regelmäßig Veranstaltungen gegen Rechts zu stören und dort im Sinne einer „Wortergreifungsstrategie“ ihre Propaganda zu verbreiten.

So geschah es, dass bei einer Veranstaltung des Beratungsnetzwerk Hessen, Nazis aus dem gesamten Kreis Bergstraße in einer Sitzreihe saßen mit Mitgliedern der rechten Wählervereingung „Freie Liste Biblis“ (FLB). Hierdurch wird die gegenseitige Kooperation und ideologische Nähe zwischen den beiden Gruppen in Biblis deutlich. Die FLB wurde seit 2001 kontinuierlich in das Bibliser Gemeindeparlament gewählt, zuletzt mit 22,7% der Stimmen im Jahr 2011.

Die politische Ausrichtung dieser Wählervereinigung ist mehr als offensichtlich. So postet sie regelmäßig kopierte PI-News (ein einwanderungsfeindlicher und kulturrassistischer Blog) und NPD-Artikel auf ihrer Webseite oder verteilt eigene Flugblätter mit ähnlichem Inhalt.

Der Vorsitzende der FLB – Hans-Peter Fischer – ist mit 18 der NPD beigetreten und in den 90ern Vorsitzender der Republikaner im Kreis Bergstraße gewesen, wo er allerdings abgesetzt wurde, nachdem er nach einem von ihm organiserten Frank Rennicke Konzert in Biblis (1999) auf eine Kooperation mit der NPD drängte. Er führte dann seine Unterstützung der NPD im privaten Rahmen weiter, indem er ihnen sein Hotel „Neißeblick“ (Ostritz, Sachsen) seit mindestens 15 Jahren für Naziveranstaltungen und NPD-Parteitage zur Verfügung stellt.

Die NPD dankte ihm für sein Engagement indem sie ihn im Gegenzug als einzige Anwesenden bei seiner Kundgebung „für die Flutopfer“ im April 2012 „unterstützte“. Sein Hotel war durch die Elbeflut überschwemmt worden, er fand die „Regierung“ habe ihn im Stich gelassen und äußerte sich auf der Kundgebung, wo er, neben einem Transparent mit der Aufschrift „Keine Hilfe für uns Flutopfer, Milliarden für Griechenland“, eine Rede hielt.

Nach ihm traten zahlreiche zentrale Figuren der NPD ans Mikrofon, unter anderem Arne Schimmer und Andreas Storr. Dies alles wurde in der NPD-Propagandasendung „Blickpunkt Sachsen“ festgehalten, in der sich Fischer ausführlicher in einem Interview auslässt.

Seit dem Aus für Atomkraft in Deutschland sind in einer Stadt, dessen Hauptwirtschaftssektor die Atomkraft ist, auch die Ängste der Bürger*innen um ihre Zukunft gestiegen. Die gleichzeitig stattfindende Wirtschaftskrise in Europa tut ihr Übriges, um kleinbürgerliche deutsche Ressentiments zu schüren und rechte Positionen unter dem Label „Freie Liste Biblis“ attraktiv zu machen. In der letzte Bürgermeisterwahl erreichte die FLB mit ihrem Kandidaten Fischer 13,6% der Stimmen.

Für SPD und CDU stellte der hohe Stimmanteil für nationalistische und faschistische Positionen, sowie die Aktivitäten der NSR kein Problem dar. So blieb auch die Unterstützung der Politik weitestgehend aus, als ein engagierter Bürger Fischer auf Grund seiner Nähe zur NPD öffentlich zur Rede stellte und daraufhin von diesem
verklagt wurde (die Klage erwirkte das Gegenteil, Fischer wurde zu einer Geldstrafe auf Bewährung wegen Beleidigung in einem zweiten Verfahren verurteilt).

Biblis dient als mahnendes Beispiel wie verbreitet nationalistische, rassistische, antisemitische und andere menschenfeindliche Positionen in der hessischen Provinz sind. Schlimmer noch: Biblis kann sich in jeder anderen Stadt wiederholen, sollten keine Gegenstrategien entwickelt und politische Bildungsarbeit betrieben werden. Die Verbreitung reaktionärer Ideologie kann nur dort verhindert werden, wo Menschen sich ihr aktiv entgegenstellen.

Dennoch regt sich langsam etwas Widerstand in Biblis: die Politik gerät unter Druck das offensichtliche einzugestehen. In Biblis gab es dieses Jahr eine (von Rechten unterwanderte) Informationsveranstaltung und eine „Abkratzaktion“ von Naziaufklebern mit verschiedenen Parteien.

Es wird aber deutlich, dass es schwer wird die in der Dorfgemeinschaft verwurzelten Tendenzen und ihre Fürsprecher zu isolieren. Deswegen fordern wir jegliche Zusammenarbeit mit oder Anerkennung der FLB zu einzustellen und sich gemeinsam den Nazis entgegenzustellen, sei es die „Freie Liste Biblis“ oder die „Nationalen Sozialisten Ried“.

Bibliser Verhältnisse abschalten! Nazistrukturen den Saft abdrehen!“
Quelle:

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1. Mai Frankfurt http://akagg.blogsport.de/2013/04/16/1-mai-frankfurt/ http://akagg.blogsport.de/2013/04/16/1-mai-frankfurt/#comments Tue, 16 Apr 2013 11:35:39 +0000 Administrator Termine Nazis http://akagg.blogsport.de/2013/04/16/1-mai-frankfurt/ Für den 1. Mai planen Nazis einen Aufmarsch in Frankfurt. Dieser ist derzeit verboten. Da jedoch nicht sicher ist, ob das Verbot bestehen bleibt, läuft die Mobilisierung zu Gegenaktionen weiter. Infos gibt es hier: Frankfurt Nazifrei und hier: Stürmische Zeiten. Zudem findet am Montag, den 22.4 ab 18:30, ein Vortrag zum Thema „Antikapitalismus von rechts? Zur Analyse und Kritik wirtschafts- und sozialpolitischer Positionen der NPD“ im Schlosskeller in Darmstadt statt. Letzte Infos zum 1.Mai in FFm gibts dann nochmal am 29.4 ab 20 Uhr in der Oetinger Villa.

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Verbotene Nazikundgebung in Gernsheim http://akagg.blogsport.de/2013/04/04/verbotene-nazikundgebung-in-gernsheim/ http://akagg.blogsport.de/2013/04/04/verbotene-nazikundgebung-in-gernsheim/#comments Thu, 04 Apr 2013 18:13:29 +0000 Administrator Nazis http://akagg.blogsport.de/2013/04/04/verbotene-nazikundgebung-in-gernsheim/ Am vergangenen Samstag, dem 30.3, wollten Nazis eine Kundgebung in Gernsheim abhalten. Diese sollte als Mobilisierungsaktion für einen Naziaufmarsch am 1.Mai in Würzburg dienen, wurde jedoch von der Stadt Gernsheim verboten. Auch in Bayern fand am vergangenen Samstag ein „Aktionstag“ des Nazinetzwerks „Freies Netz Süd“ mit Kundgebungen in mehreren bayrischen Städten statt. Laut Echo-Online hatte ein Mann aus Biblis versucht die Kundgebung in Gernsheim anzumelden. Mehr Infos:

ANK Bergstraße
Echo-Online 1
Echo-Online 2
Indymedia Linksunten

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Nachtrag: Nazi-Aktivitäten im Raum Groß-Gerau & Umgebung 2012 http://akagg.blogsport.de/2013/02/10/nachtrag-nazi-aktivitaeten-im-raum-gross-gerau-umgebung-2012/ http://akagg.blogsport.de/2013/02/10/nachtrag-nazi-aktivitaeten-im-raum-gross-gerau-umgebung-2012/#comments Sun, 10 Feb 2013 17:56:41 +0000 Administrator Texte Nazis http://akagg.blogsport.de/2013/02/10/nachtrag-nazi-aktivitaeten-im-raum-gross-gerau-umgebung-2012/ Der folgende Beitrag versucht eine kleine Übersicht und Einschätzung der Aktivitäten von Neonazis im Raum Groß-Gerau und Umgebung im vergangenen Jahr. Hierbei wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.

Nachdem jahrelang im Raum Groß-Gerau kaum oder nur vereinzelt Aktionen organisierter Neonazis feststellbar waren, häuften sich 2012 verschiedene Aktivitäten. Dabei handelte es sich vor allem um die Verbreitung nationalsozialistischer Propaganda, meist in Form von Flyern, Aufklebern und Sprühereien. So wurden etwa im Februar 2012 in Büttelborn, sowie im April im Groß-Gerauer Stadtteil Auf Esch Flyer der „Nationalen Sozialisten Ried“ (NaSo Ried)2 verteilt. In der Nacht vom 04.03. auf 05.03.12 wurden in Groß-Gerau Naziaufkleber verklebt, die „NaSo Ried“ teilten auf ihrer Homepage mit, dass sie in diesem Zeitraum in Groß-Gerau aktiv waren. In den Tagen ab dem 11.5 wurden in Büttelborn-Worfelden, rund um die Groß-Gerauer Bahnhöfe und in den Hauptstraßen mehrere hundert Aufkleber, sowie einige Plakate verklebt. Anfang November tauchten dann Nazi-Sprühereien in der Fußgängerunterführung am Groß-Gerauer Bahnhof, sowie der Unterführung am Synagogen-Gedenkstein auf3. Ebenfalls ab Anfang November waren dann vermehrt Naziaktivitäten in Groß-Gerau Dornheim feststellbar, auch hier wurden Aufkleber und selbstausgedruckte Plakate4 der NaSo Ried verklebt, sowie Parolen gesprüht5. Im Dezember outete dann die Antifa Biblis zwei Neonazis in Dornheim mittels Flugblättern6. Wie Anwohner berichten, fällt deren Einzug in Dornheim zeitlich ungefähr mit den verstärkten Aktivitäten in Dornheim zusammen. Ein Zusammenhang erscheint daher wahrscheinlich. Die Verbreitung von „NaSo Ried“ Materialien legt zudem ihre Zugehörigkeit zu dieser Gruppierung nahe.

Über die die genannten Aktivitäten hinaus, nahmen die Nazis aus Groß-Gerau und Umgebung auch an mehreren Aufmärschen teil. Die beiden Dornheimer Nazis waren u.A. an 1. Mai auf den Nazidemonstrationen in Speyer und Mannheim. Hier liefen sie hinter dem Transparent des „Freien Netz Hessen“, dem auch die „NaSo Ried“ angehören. Auch dies lässt ihre Zugehörigkeit zu jener Gruppe vermuten.

Wie sind die Aktivitäten der Neonazis nun einzuschätzen? Wenn unter Anderem das Malen mit Straßenkreide und das Verkleben schlecht gedruckter DinA4 Zettel zu propagandistischen Erfolgserlebnissen verklärt werden7 – aus dem man auch noch seine Allmachtsphantasien schöpft – kann es mit dem realen politischen Erfolg nicht weit her sein. Und in der Tat ist es um den Erfolg des „nationalen Widerstands“ gesamtgesellschaftlich nicht zum Besten bestellt. Die Wahlergebnisse der NPD stagnieren oder sind rückläufig, ebenso die Zahl ihrer Mitglieder und die Teilnehmerzahlen bei Neonazi-Aufmärschen. Die nationalsozialistischen Traditionsvereine ziehen derzeit keine Massen. Dem Großteil der Bevölkerung scheinen die Mobilisierungsversuche der „nationalen Aktivisten“ am Arsch vorbeizugehen. Der bürgerlichen Klasse sind sie derzeit eher eine Rufschädigung des Standorts. Warum sich dann also überhaupt mit Ihnen beschäftigen? Zum Einen sind zwar die Mobilisierungserfolge der Neonazis im gesamtgesellschaftlichen Maßstab mehr als überschaubar, aber auch eine Hand voll Neonazis kann im lokalen Raum eine Bedrohung für alle darstellen, die nicht in ihr völkisch borniertes Weltbild passen. Zum Anderen sind zwar neonazistische Organisation weitgehend gesellschaftlich marginalisiert, nicht aber die Ideologie, die sie vertreten. Antisemitische, rassistische, nationalistische und volksgemeinschaftliche Einstellungen finden sich bis weit in die gesellschaftliche Mitte und auch darüber hinaus. Es ist vor diesem Hintergrund keineswegs ausgemacht, dass ihre Marginalisierung auf alle Zeit bestehen bleiben wird.

Für den Raum Groß-Gerau und das südhessische Ried ist nicht davon auszugehen, dass die Nazi-Aktivitäten 2013 einfach so wieder verschwinden. Mit den NaSo Ried existiert eine Gruppe die seit 2010 als solche aktiv ist und daher einigermaßen gefestigt sein dürfte. Zudem ist sie mit anderen Neonazi-Gruppierungen in der Region vernetzt. Ob es den Nazis gelingt ihre Strukturen weiter zu festigen bzw. auszubauen, wird auch vom gesellschaftlichen Widerstand abhängen, den sie erfahren werden. Bleibt dieser aus, ist von einer weiteren Etablierung auszugehen.

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  2. Seit 2010 bestehende Nazigruppierung, die dem Konzept der „Freien Kameradschaften“ bzw. „Autonomen Nationalisten“ zuzuordnen ist. Fiel von Anfang an durch Sprühereien und Aufkleber in Biblis auf. Zudem versuchte man sich in „Störaktionen“ linker Veranstaltungen, u. A. bei einer Anti-AKW Demonstration in Biblis. Sie ist weiterhin im sogenannten „Freien Netz Hessen“ mit Nazis aus dem Frankfurter Raum vernetzt. Bekannte Mitglieder der NaSo Ried sind die Bibliser Nicolay M. und Florian W. [zurück]
  3. Unter anderem wurde gesprüht: „NS jetzt“ („Nationaler Sozialismus jetzt!“), „88“ (Szenecode für „Heil Hitler“) und „Alles für Volk, Rasse und Nation!“: Der Aufruf zur erneuten Verwirklichung des „Nationalen Sozialismus“ ist die Sehnsucht nach dem volksgemeinschaftlichen Elend und der Aufruf zum erneuten Massenmord am imaginierten „ewigen Feind“ der „arischen Volksgemeinschaft“ – dem Juden. Dies bekräftigt man nicht nur damit, dass man mit „88“ seine Unterstützung für die fabrikmäßige Vernichtung von Millionen Unschuldigen kundtut, sondern auch dadurch, dass man die Parolen wenige Tage vor dem 9.11. – dem Jahrestag der Reichspogromnacht – in unmittelbarer Nähe des Mahnmals am ehemaligen Standort der Groß-Gerauer Synagoge sprühte. Das paranoide Weltbild der Nazis, in dem man sich im „Rassenkampf“ wähnt und in dem man „alles zu geben“ bereit ist (wie die dritte Parole kundtat), läuft darauf hinaus, die „jüdische Gegenrasse“ zu vernichten. Die eigenen Vernichtungsphantasien werden dabei stets als Verteidigungshandlungen rationalisiert. [zurück]
  4. Hier bewarb man die sogenannte „Winterhilfe“. Eine Kampagne der „NaSo Ried“ in deren Rahmen Spenden für Bedürftige gesammelt werden sollen, natürlich nur sofern Bedürftige den „Ariernachweis“ erbringen können. Spenden sammeln und vorallem verteilen können caritative Einrichtungen besser. Dennoch ist dies nicht einfach Propaganda oder der Versuch „auf sozial zu machen“. Letztlich äußert sich hierin ihr „Sozialismus“. Alle Deutschen sollen zu einander einfach nett sein, und auch mal ein paar Almosen für die „Volksgenossen“ übrig haben, denen es nicht so gut geht. Das ist dann der große „Nationale Sozialismus“. Ende der Durchsage. Nichts über die Produktionsverhältnisse, die das soziale Massenelend überhaupt erst erzeugen. Im Gegenteil wird die bürgerliche Klassengesellschaft noch zur „natürlichen Rangordnung“ (so heißt es in einem in AN-Kreisen populären Pamphlet mit dem Titel „Was ist eigentlich Nationaler Sozialismus?“) verklärt und somit ein soziales und historisches Verhältnis biologisiert und damit zur ewigen Daseinsform erklärt. Statt die Individuen aus „Rangordnungen“ zu befreien, eliminieren sie das Individuum durch „Volksgemeinschaft“ und „Führerprinzip“ und fühlen sich in der Scheiße auch noch pudelwohl. [zurück]
  5. Auch hier forderte man mit „NS jetzt“ die erneute Barbarei und tat mit „We hate Antifa. Auch Linke haben Namen und Adressen!“ die Bereitschaft kund, gegen jene, die sich dem in den Weg stellen wollen, vorzugehen. [zurück]
  6. Geoutet wurden die beiden Neonazis Victoria S. und Kai W. (http://afabiblis.mypressonline.com/) [zurück]
  7. So ein Blogeintrag der Naso Ried vom 18.11.12, indem sie über sogenannte „Kreativaktionen“ zur Bewerbung ihrer „Winterhilfe“ zu berichten wissen. [zurück]
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Veranstaltungstipps http://akagg.blogsport.de/2013/01/28/veranstaltungstipps-fuer-diese-woche/ http://akagg.blogsport.de/2013/01/28/veranstaltungstipps-fuer-diese-woche/#comments Mon, 28 Jan 2013 14:51:51 +0000 Administrator Termine http://akagg.blogsport.de/2013/01/28/veranstaltungstipps-fuer-diese-woche/ 30.1.13 Darmstadt: Keine Hindenburgstraße – nirgendwo!
17 Uhr Luisenplatz Darmstadt

1.2.13 Darmstadt: Vortrag: Marktharmonie & Krisenignoranz
Vortrag mit Claus-Peter Ortlieb, Hörsaal 223, Altes Hauptgebäude der TU Darmstadt

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Naziouting in Dornheim http://akagg.blogsport.de/2012/12/31/naziouting-in-dornheim/ http://akagg.blogsport.de/2012/12/31/naziouting-in-dornheim/#comments Sun, 30 Dec 2012 23:54:59 +0000 Administrator Nazis http://akagg.blogsport.de/2012/12/31/naziouting-in-dornheim/ Am 17.12.2012 wurden in Groß-Gerau Ortsteil Dornheim zwei Neonazis von der Antifa Biblis geoutet. Es handelt sich hierbei um Mitglieder der Nationalen Sozialisten Ried (Naso-Ried), welche für rechte Sprühereien und Aufkleber-Aktionen in den letzten Monaten in Groß-Gerau und Umgebung verantwortlich sind.

Kein ruhiges Hinterland für Neonazis!

Weitere Infos finden sich bei der Antifa Biblis und Indymedia Linksunten.

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2 Veranstaltungstipps http://akagg.blogsport.de/2012/12/03/2-veranstaltungstipps/ http://akagg.blogsport.de/2012/12/03/2-veranstaltungstipps/#comments Mon, 03 Dec 2012 12:44:10 +0000 Administrator Termine http://akagg.blogsport.de/2012/12/03/2-veranstaltungstipps/ Hier 2 Veranstaltungshinweise für Dezember 2012:

10.12.2012 Groß-Gerau: „Blut muss fließen – Die Rechtsrockszene in Deutschland“ – Filmvorführung und Diskussion. Ort: Ev. Versöhnungskirche Groß-Gerau Nord, Danziger Straße 6.

13.12.2012 Mörfelden: „Braune Kontinuität. Der Verfassungsschutz und die Nazis“ – Vortrag und Diskussion mit Peer Heinelt, Politikwissenschafler und Journalist. Schreibt unter anderem in Konkret. Ort: Kulturbahnhof Mörfelden, Bahnhofstraße 38.

Weitere Informationen unter den beiden Links.

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Rechter Terror in Europa http://akagg.blogsport.de/2012/11/21/rechter-terror-in-europa/ http://akagg.blogsport.de/2012/11/21/rechter-terror-in-europa/#comments Wed, 21 Nov 2012 12:12:21 +0000 Administrator Nazis http://akagg.blogsport.de/2012/11/21/rechter-terror-in-europa/ Anlässlich des Jahrestages der Aufdeckung des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) hat ARTE diese sehenswerte Dokumentation mit dem Titel „Propaganda, Hass, Mord“ ausgestrahlt, die wir an dieser Stelle dokumentieren wollen. Generell können wir den Youtube-Channel der Kampagne „Rassismus tötet“, welche die Dokumentation online gestellt hat, nur wärmstens empfehlen.

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